Willkommen

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Reichtum umverteilen – ein gerechts Land für alle!

Herzlich willkommen auf der Internetseite der Dortmunder Gruppe des Umfairteilen-Bündnisses. Wir möchten auf dieser Internetpräsenz unsere grundsätzlichen Ziele und Aktionen vorstellen. Unser Bündnis wurde in Dortmund im Jahr 2012 gegründet und hat sich im Sommer 2014 reaktiviert. Wir setzen uns aktiv für mehr soziale Gerechtigkeit in Dortmund ein und wollen etwas gegen die zunehmende Armut in unserer Stadt unternehmen.

Kommunale Austeritäts- und Kürzungspolitik lehnen wir entschlossen ab. Wir befürworten es, dass sich die Stadt Dortmund der bundesweiten Kampagne „Vermögenssteuer jetzt“ angeschlossen hat. Als Bündnis wollen wir uns zusammen mit allen sozialen Kräften unserer Stadt dafür engagieren, dass ein Abkehr von neoliberalen Politikansätzen und der in sozialer Hinsicht bedenklicher städtischer Kürzungspolitik erfolgt. Denn der Mensch und nicht reines betriebswirtschaftliches Kalkül sollte im Mittelpunkt jedes staatlichen und kommunalen Handelns stehen.


Aktuelle Informationen (in chronologischer Reihenfolge von oben nach unten)

  • Das Bündnis Umfairteilen Dortmund hat sich aktiv an der Maikundgebung 2016 des DGB im Westfalenpark beteiligt, um sich so  für mehr Solidarität – zwischen den arbeitenden Menschen, den Generationen, Einheimischen und Flüchtlingen, Schwachen und Starken – einzusetzen. Es ist an der Zeit für mehr Solidarität, und wir brauchen Zeit für mehr Solidarität! Deshalb ist der Forderung der Gewerkschaften nach Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich aus unserer Sicht uneingeschränkt zuzustimmen.

 

 

  • Mitglieder des Bündnisses für Umfairteilen und seiner einzelnen Mitgliedsorganisationen haben am 17. September 2016 an der  Großdemonstration gegen die drohenden undemokratischen, intransparenten und unsozialen Freihandelsabkommen CETA und TTIP in Köln teilgenommen. In Köln demonstrierten mindestens 55.000 Menschen für mehr statt weniger Demokratie, einen gerechten Welthandel, Verbraucherschutz und gegen unlegitimierte und undemokratische außerstaatliche Handels-Schiedsgerichte. In 7 Städten waren mehr als 320.000 Menschen auf den Straßen und Plätzen der Republik unterwegs – in Berlin alleine 70.000 – und setzen so ein machtvolles und nachhaltiges Zeichen gegen die geplanten marktradikalen Freihandelsabkommen.

 

  • Am 06. 10. 2016 sprach Ulrich Schneider, Bundeshauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes,  ab 14 Uhr im Rahmen einer Kundgebung in Dortmund vor der Reinoldikirche. Weitere Sprecher waren Reinhold Dege, Zweiter Vorsitzender der Initiative GastHaus und Wolf Stammnitz, sachkundiger Bürger im Auschuss für Wirtschaft und Beschäftigungsförderung des Rates der Stadt Dortmund.

 

  • Am Mittwoch, den 26. 10. fand eine Referentenveranstaltung unter dem Motto „NRW – lebenswert für alle!!“ des NRW-Bündnisses für Umverteilen mit Prof. Dr. Heinz Bontrup von der Westfälischen Hochschule um 18 Uhr im Reinoldinum Dortmund (Schwanenwall 34) statt. Nach einleitenden Kurzreferaten von Gunther Niermann, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Dortmund zur verbesserungsbedürftigen sozialen Lage in Dortmund und Horst Kraft vom Netzwerk für Umverteilen NRW zur Situation auf überregionaler Ebene sprach Prof. Bontrup unter der Berücksichtigung der Fragestellungen „Was fehlt? Was ist notwendig? Wie finanzieren?“ über Ansätze zur Problemlösung durch Umverteilung von oben nach unten und zum Abbau der Massenarbeitslosigkeit. Seine ausführlichen, informativen und aufrüttelnden Ausführungen machten deutlich, wie wichtig eine andere, sozial gerechtere Steuerpolitik ist und bestärkten die Aktivistinnen und Aktivisten des Umverteilen-Bündnisses in ihrem Bestreben, sich mit voller Kraft und Elan für eine solche andere und bessere Politik einzusetzen – den Menschen zuliebe!

 

  • Das Bündnis für Umverteilen in Dortmund freut sich darüber, dass der Rat der Stadt Dortmund am 02. 11. 2016 auf Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Die Linke und Piraten beschlossen hat, den Städtetag NRW zu einem Beitritt zur Kampagne „Vermögenssteuer jetzt!“ aufzufordern. Dieses ist ein positives und sehr wichtiges politisches Signal. Unser Bündnis veröffentlichte folgenden aktuellen Pressedienst dazu:
  • Bündnis für Umverteilen erfreut über Ratsbeschluss Das Dortmunder Bündnis für Umverteilen begrüßt es nach den Worten seines Koordinators Ingo Meyer, dass der Rat der Stadt Dortmund auf Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD sowie Die Linke und Piraten beschlossen hat, den Städtetag NRW zu einem Beitritt zur Kampagne „Vermögenssteuer jetzt!“ aufzufordern. Außerdem soll sich der Städtetag laut Antrag gegenüber der Landes- und Bundesregierung für eine Wiedereinführung dieser Steuer engagieren. Eine rasche Wiedereinführung der Vermögenssteuer ist nach Auffassung des Bündnisses notwendig, um die schlechte Finanzsituation vieler Kommunen, darunter auch Dortmund, zu verbessern und um mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen. Dieses sei das politische Gebot der Stunde und im Sinne einer sozialen und solidarischen Gesellschaft unbedingt erforderlich, denn den Schulden der öffentlichen Hand ständen gigantische private Vermögen gegenüber. Dem Bündnis gehören Gewerkschaften, Sozialverbände sowie sozial engagierte Einzelpersonen an.